1. Einsatz 18.07.2014

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Alle Hände voll zu tun hatten die Einsatzkräfte der Fischbacher Wehr und zwei Kollegen der Berufsfeuerwehr Nürnberg am heutigen Nachmittag auf der Autobahn A 9 kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg.

Gegen 13:45 Uhr wurde die beiden Kollegen der Berufsfeuerwehr zum Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen auf die A 9 alarmiert. Nachdem sich die Einsatzstelle auf einer Autobahn befand, alarmierte die Leitstelle Nürnberg auch die zuständige FF Fischbach zur Unterstützung und Verkehrsabsicherung mit dazu.
Die Anfahrt gestaltete sich als extrem schwierig und zeitaufwändig, weil die Verkehrsteilnehmer nur teilweise eine Rettungsgasse bildeten. Lediglich mit Durchsagen über Außenlautsprecher ("Achtung hier spricht die Feuerwehr, bilden Sie eine Rettungsgasse und halten Sie diese für weitere Rettungsfahrzeuge frei") konnte sich mühevoll ein Weg erkämpft werden.
An der Einsatzstelle eingetroffen, bot sich den zuerst eingetroffenen Einheiten der FF Fischbach eine ganz andere Situation: Ein LKW, zwei Kleintransporter und 2 PKW waren aufeinandergeschoben. In einem Fahrzeug saß noch eine verletzte Person, am Fahrbahnrand befanden sich zwei Mütter mit zwei Kleinkindern, die ebenfalls rettungsdienstlicher Betreuung bedurften. Nachdem auch die Einheiten des Rettungsdienstes im Stau feststeckten, wurde die medizinische Erstversorgung zunächst von Sanitätern der Feuerwehr durchgeführt. Im Laufe des Einsatzes kamen dann noch zwei weitere Patienten dazu, die erst nach einer halben Stunde unfalltypische Schmerzen verspürten. Parallel zur medizinischen Versorgung wurde auch eine mögliche technische Rettung der Person im Fahrzeug vorbereitet. Nachdem alle Personen dem Rettungsdienst vorgestellt waren, konnten die Fahrzeuge geborgen und die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt werden. Der Einsatz dauerte knapp 2,5 Stunden bei glühender Hitze über 30 Grad.